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MENTAL HEALTH x MONKI

Oberflächlich.

Diesem Vorurteil begegnen wir in der Fashionbranche ständig - dabei kann Mode so viel mehr sein! Mit der Herbstkampagne setzt MONKI nun ein Statement und hat sich mit Mental Health Europ zusammengeschlossen. Die Förderung junger Menschen steht im Mittelpunkt  - hier gibt es Einblicke in die raffinierte Kollektion und Gedanken dazu, warum psychische Gesundheit ein wichtiges Thema ist. 

Vergleichen. Liken. Haten. 

Überlegt euch mal mit wie vielen Leuten ihr euch innerhalb von Sekunden auf Social Media vergleichen könnt und es wahrscheinlich auch tut! Das können die dicken Lippen und schmalen Nasen der Kardashians sein, aber auch schon ein Urlaubsfoto der Freundin reicht, um unser Selbstwertgefühl zu mindern oder unser Leben als langweilig und sinnlos zu empfinden. STOPP! Genau hier setzt MONKI nun ein Zeichen und möchte Jugendliche genau an diesem Punkt aufwecken. 

Wir alle sind so viel mehr als nur ein Social Media Profil und wir haben es in der Hand. Und genau hier setzt das schwedische Label mit seiner Herbstkampagne an, denn auch die Kollektion von MONKI haben wir in der Hand: mit einem Klettverschluss können wir uns für WARRIOR, EXTROVERT einen GOOD DAY oder BAD DAY entscheiden und es einfach nach Lust und Laune austauschen.

Die Gesichter der Kampagne 

Elyse Fox ist eine in New York lebende Filmemacherin, Aktivistin und Gründern des Sad Girls Club, die Frauen einen sicheren Ort bietet. Emily Bador setzt sich für eine positive Körperwahrnehmung ein und lebt in Manchester. John Yuyi ist im Taiwan geboren und lebt ebenso in New York. Sie nutzt Social Media als eine Plattform für Kunst und unterscheidet streng zwischen Yuyi als Online Person und Yuyi im realen Leben. 

AUFWACHEN! 

Es ist wichtig über solche Themen zu sprechen, denn wir alle und vor allem die jüngeren Generationen stecken mitten drin. Wir haben teilweise noch das Privileg wissen zu dürfen, wie sich eine Zeit mit Kassenrecordern und analoger Fotografie anfühlt, aber deine kleinen Geschwister oder Kinder haben keine Wahl mehr. Die neuen Möglichkeiten sind auch kein Problem an sich, wenn wir geistig und körperlich damit umgehen können. 

Genau dafür benötigen Kampagnen wie die von MONKI, die uns aufwecken und daran erinnern über das Geschehen und das eigene Handeln im Netzt nachzudenken.

Lass uns zusammen darüber nachdenken:

Was macht Social Media mit dir und an welchenm Punkt hast du so richtig "die Schnauze voll" davon? 

Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Artikel! 

// Redaktioneller Beitrag| Material: Agency.V Berlin | Fotos: Ashley Armitage | Set Design: Christian Feltham  | Hair & Make-Up: Charlotte Kraftman | DOP: Mark Arrigo | Styling & Creative Direction: MONKI *Werbung, Namen- und Markennennung

8 Gedanken zu „MENTAL HEALTH x MONKI

  1. Mega gute Kampagne und toller Beitrag dazu liebe Kim! Social Media hat bisher auf mich keinen großen negativen Effekt gehabt. Aber ich finde es immer traurig und schade, viele Leute und vor allem Mädchen zu beobachten, die sich davon leiten lassen. Nie mit sich zufrieden sind, sich unwohl fühlen mit ihrem Körper, stetig weiter konsumieren, obwohl sie kein Geld haben und immer pleite werden, aber denken die müssen alle neuesten Sachen haben, weil sie sonst keinen Freund bekommen…nur weil Social Media ihnen das Gefühl gibt: “du kriegst erst Ansehen oder erst einen Freund, wenn du auch so bist wie all die tollen großen Fashionista, Fitnessgirls etc. da draußen.”

    Einfach mal nicht so ernst nehmen, mein Tipp!
    Großes Thema worüber man noch eeeewig weiter drüber reden kann. 🙂

    1. Liebe Anh,

      danke für deinen tollen und langen Kommentar! Freue mich sehr über deine Gedanken zum Thema… oft fehlt man sich, trotz dieser Vernetzung, so allein in der Welt und dann freut man sich über so einen Austausch!

      Auch das mit dem Geld und über seine Verhältnisse leben wird zu einem immer größeren Problem, da hast du so Recht!

      LG Kim

  2. Super Kampagne und vor allem echt wichtig! Man muss definitiv einen starken Charakter und ein hohes Selbstwertgefühl haben, um sich durch Social Media und das andauernde Vergleichen nicht kaputt zu machen.
    Man vergleicht sich und sein Leben vollkommen automatisch, da man durch Social Media ständig das Leben der anderen sieht bzw. nur die schönen Momente und nicht mehr das, was nicht so schön ist. Dadurch entsteht eine Scheinwelt und Druck, das eigene Leben auch so gestalten zu müssen. Egal, ob man es sich als reiner Endkonsument/ Betrachter oder im Rahmen seines Jobs anschaut.

    1. Was für eine tolle Idee!
      Ich finde es super wichtig gerade Teenager darüber aufzuklären, dass Social Media immer eine stilisierte Variante des Lebens darstellt. Gerade da sich im jungen Alter wichtige Teile des Charakters und der Identität herausbilden. Finde auch die Wahl der Models diesbezüglich sehr gut gelungen und total inspirierend!

    2. Liebe Jacky,

      danke für deine tollen Worte! Das ist alles so wahr und diese Scheinwelt wird zu einem Problem, weil man manchmal auch gar nicht mehr richtig weiß, was Schein oder Sein wirklich bedeutet heute … denn man orientiert sich ja zu sehr an dem “Schein”.

      LG KIm

  3. Ich weiß genau worüber du schreibst… Diese Oberflächlichkeit bei Instagram regt mich auch so sehr auf. Ich habe in meinem neuesten Post auch teilweise über dieses Thema geschrieben. Ich benutze eigentlich nur noch für private Zwecke Instagram, weil ich sonst immer darauf achten muss, dass wirklich alles perfekt ist und das möchte ich nicht.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

  4. Gerade in unserer Influencerwelt nervt es mich unheimlich, wie wir oft bei Events in einer Rang- und Hackordnung behandelt werden. Du weißt sicher was ich meine. Als ob der “Wert” des Menschen sich an Followerzahlen misst. Nicht alle sind so, aber viele. Eine tolle Kampaagne von Monki, die ich auch sehr wichtig finde!

  5. Super Kampagne, um auf ein so wichtiges Thema aufmerksam zu machen!
    Ich denke gerade für noch jüngere Mädchen ist es eine unglaubliche Welt, durch die sich viele bestimtm erschlagen fühlen und sich noch mehr vergleichen und unzufrieden sind.
    Mit dem “Alter” oder vielleicht auch einigen Erfahrungen mehr, nimmt das Gefühl des Vergleichens bei mir zum Glück immer mehr ab 😉 ♥
    xxx
    Tina

    https://styleappetite.com

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