UMDENKEN MIT MAYA: NACHHALTIGKEIT IM ALLTAG

Manchmal komme ich im Alltag an meine Grenzen, was das Umdenken angeht. Denn es sind die Kleinigkeiten, die so selbstverständlich zum Einsatz kommen und nach jahrelanger Anwendung hinterfragt werden müssen. Daher habe ich mich mit Maya unterhalten, die mir in Sachen Nachhaltigkeit definitiv voraus ist. 

Maya, wie fängt man eigentlich an, nachhaltiger zu sein? 

Das Fehldenken vieler ist, dass man alleine ja nichts verändern kann. Aber gerade bei einem selbst fängt der Prozess an. Am Anfang ist es vor allem das Bewusstsein, welches geschult werden muss. Einfach mal im Alltag darauf achten, wie man sich verhält, welche Materialien man nutzt. Irgendwann habe ich dann angefangen, die Sachen in Frage zu stellen. 

Hast du hier ein Beispiel aus dem Alltag? 

Es gibt viele Beispiele. Muss ich meine Suppe beim Asiaten mit Einwegstäbchen essen, die danach im Müll landen oder kann ich mein Holzbesteck auch selbst mitbringen. Schon gleich habe ich umgedacht und die Nachfrage der Stäbchen minimiert. Wenn das jeder macht, stehen da irgendwann keine Stäbchen mehr und landen somit auch nicht im Müll. 

Am meisten sticht mir jedoch das Badezimmer ins Auge. Denn hier versteckt sich so viel Plastik/ Mikroplastik & Kunststoff. Die Nutzgegenstände werden innerhalb weniger Sekunden zu Wegwerfprodukten. 

Wie kann das sein, dass wir uns zu so einer Wegwerfgesellschaft entwickelt haben? 

Naja, die Industrie profitiert eben davon. Das Produkt muss nachgekauft werden und so steigen die Einnahmen. Daran ist aber auch zu sehen, dass das Angebot von der Nachfrage bestimmt wird und hier sehe ich mittlerweile einen positiven Wandel. Nachhaltige Marken setzen sich immer mehr durch, weil wir Konsumenten nach Alternativen verlangen. Vor allem, wenn wir das Thema immer wieder ansprechen und aufgreifen. Die 2000er liegen noch nicht lang zurück, doch in der Zeit hat sich der schnelle Konsum und die Globalisierung so richtig durchgesetzt. Jetzt müssen wir lernen zu endschleunigen, um dem Planeten nicht komplett zu ruinieren. 

Das klingt alles so logisch, warum ist es dennoch schwer, nachhaltig zu leben? 

Es ist nicht schwer, es ist einfach anders und vielleicht nicht ganz so bequem. Wir sind die Abläufe und auch niedrigen Preise mittlerweile gewohnt, welchen Preis wir wirklich dafür bezahlen, merken wir selbst wahrscheinlich gar nicht mehr, sondern unsere Kinder/ Enkelkinder – solange der Planet das eben alles mitmacht.

Was können wir alle sofort im Alltag ändern? 

Also auf Abschminkpads zum Wegwerfen können wir wirklich alle verzichten. Es gibt nachhaltige Alternativen, die gewaschen werden können. Pandoo ist allgemein ein Marke, die tolle Alternativen bietet. Ich habe nicht nur die Pads ersetzt. Doch hier sieht man wieder perfekt, dass es eben eine kleine Veränderung ist, die absolut nicht schwer fällt und am Ende einen großen Impact hat. 

If you change nothing, nothing will change. 

Ich habe euch ja schon so einige Produkte von Pandoo vorgestellt und ich bin nicht die einzig begeisterte Nutzerin des Pandoo Angebots. Gerade zur Umstellung und für den Prozess des Umdenkens hilft mir die nachhaltige Marke extrem, auch erst einmal festzustellen, was man denn alles so ändern kann. Außerdem hilft einfach ein Austausch sehr und daher wollte ich euch das Gespräch mit Maya nicht vorenthalten. Es ist nicht schlimm, wenn wir noch einen langen Weg vor uns haben, aber jeder erste Schritt zählt. Maya motiviert mich auf ihrem Instagram Kanal oder als Person immer wieder, nachhaltiger zu leben. Genau solche Impulse braucht es. 

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2 Kommentare

  1. Avatar 29/10/2020 / 8:49

    Heutzutage ist es nicht mehr schwer nachhaltige, wiederverwendbare Sachen zu kaufen.. man sollte eigentlich nur Lust daran haben und wenn man tatsächlich was will dann macht man es auch mit Freude…

    • Kim
      Kim
      Autor
      29/10/2020 / 17:18

      Liebe Lenina,

      da hast du vollkommen recht. Das Angebot wird immer besser, auch aufgrund unserer Nachfrage. Die Entscheidung sollte einem eigentlich leicht fallen.

      Liebst
      Kimyana

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