VERPACKUNGSFREI EINKAUFEN

Ein Zero Waste Einkauf benötigt etwas Vorbereitung und Bewusstsein, aber es lohnt sich. Der eigene Verpackungsmüll lässt sich mit kleinen Änderungen sehr einfach und um ein Vielfaches reduzieren. Ich habe daher einen verpackungsfreien Einkaufs-Guide für mehr Achtsamkeit im Alltag für euch vorbereitet. Dieser soll uns helfen, bewusster Lebensmittel zu konsumieren, bei der Wahl der Supermärkte um die Ecke zu denken und schlussendlich den Teil beizutragen, der in unserer Hand und Macht liegt. 

1.) GELD SPAREN DURCH VERPACKUNGSFREIE EINKÄUFE?

TRICK NR. 1 Nachhaltig Leben kann sich nicht jeder leisten, ist tatsächlich ein Fehldenken. Ich verrate euch auch warum, denn für die Verpackung, in der ihr die Lebensmittel kauft, kommen nicht die Konzerne auf. WIr Kunden bezahlen bei jedem Einkauf nicht nur das Lebensmittel, sondern auch für die Verpackung mit. Euch ist sicher schon eimal aufgefallen, dass hübsch verpackte Sachen teurer sind als die anderen? Das liegt nicht am Inhalt, sondern der produzierten Verpackung, deren Kosten der Endverbraucher trägt. Du und ich zahlen also extra für ein Wegwerfprodukt, welches den Geldbeutel und die Umwelt belastet.  

TRICK NR.2 Nachdem Plastiktüten im Juli 2016 kostenpflichtig wurden, ist der Verbrauch nach einem Jahr pro Kopf von 68 auf 45 Tüten gesunken. Das verdeutlichen aktuelle Zahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM). Dennoch lag der Plastiktüten-Verbrauch in Deutschland im Jahr 2018 noch bei 2 Milliarden Stück.

Wer seine eigenen Beutel und wiederverwendbaren Taschen mitbringt, spart sich jedes Mal an der Kasse eine Einkaufstüte zu kaufen. Auch kann auf Frischhaltefolie verzichtet werden, die Plastikmüll und unnötige Kosten bedeutet. 

2.) WIE VERPACKE / BEWAHRE / TRANSPORTIERE ICH MEINE EINKÄUFE? 

Damit wären wir auch bei unserem zweiten Punkt des verpackungsfreien Einkauf-Guides. Ich habe bei Pandoo Obst- und Gemüsenetze entdeckt. Die Obst- und Gemüsenetze von pandoo helfen dabei beim Einkauf im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder im Unverpackt-Laden auf Einwegplastik und Papiermüll zu verzichten. 

Nicht jedes Gemüsenetz und jede Baumwolltasche ist gleich nachhaltig: Je nach Studie müssen beispielsweise zwischen 20 und 100 Mal wiederverwendet werden, damit die Ökobilanz besser abschneidet als die einer Plastiktüte.

Zu Gemüsenetzen aus Bio-Baumwolle zu greifen verbessert die Ökobilanz deines Einkaufs schon mal deutlich: ihre Zersetzungsdauer ist viel kürzer als die von anderen Alternativen (z.B. aus Polyester) und es werden für den Anbau von Bio-Baumwolle keine Pestizide und Düngemittel eingesetzt. Um die Ökobilanz deiner Gemüsenetze zusätzlich zu verbessern, kannst du darauf achten diese nicht nach jedem Einkauf zu waschen, sondern nur wenn sie Flecken bekommen! Die Beutel lassen sich ganz einfach bei 40°C im Kurz- oder Sparprogramm waschen und nehmen in der Handtasche keinen Platz weg. 

Die hochwertig verarbeiteten Netze kommen in drei verschiedenen Größen und sind stabil vernäht. Die Kilo-Empfehlung steht sogar an der Seite jedes Beutels. Das habe ich natürlich gleich in einem Unverpackt-Laden in Palma de Mallorca getestet. 

Wie immer bekommt ihr bei Pandoo mit fifteenminfame10 10% Rabatt auf euren Einkauf.

3.) IN WELCHEN SUPERMARKT GEHE ICH? 

Gelingt es wirklich, im Supermarkt verpackungsfrei einkaufen zu gehen? Meine Antwort wäre pauschal „Nein“. Warum ich die Antwort im ersten Moment verneinen würde, liegt an meiner Beobachtung. Wenn ich einen Supermarkt betrete springen mir das bunte Obst und Gemüse sofort ins Auge. Massenhaft stapeln sich die grünen Äpfel, violetten Auberginen, pinken Radieschen und gelben Bananen, die eingesammelt werden wollen. Bis die Ware im Supermarkt landet haben die Lebensmittel meist einen langen, verpackten Weg hinter sich. 

Bevor das Obst und Gemüse also offen und ansehnlich für uns Kunden drapiert wird, wird es ausgepackt und das meistens aus Plastik. Habt ihr euch diesen Prozess schon einmal bewusst gemacht? Der Konsum von Lebensmittel zieht meist einen langen Rattenschwanz mit sich, sprich all die negativen Details sind für uns Konsumenten eigentlich gar nicht sichtbar. Umso wichtiger ist es, hinter die Kulisse zu blicken und den Einkauf im Supermarkt in Frage zu stellen. 

Wir können im Supermarkt zwar unseren Teil dazu beitragen, wenn wir zusätzlich das Abreisen der Plastiktüten vermeiden und unsere wiederverwendbaren Baumwollbeutel mitbringen, aber wir vermeiden die Massenabfertigung der Lebensmittel eigentlich nur, wenn wir uns für den Wochenmarkt oder den Unverpackt-Laden entscheiden. 

4.) EINKAUFEN AUF DEM WOCHENMARKT ODER UNVERPACKT-LADEN 

Auf dem Wochenmarkt finden wir Obst und Gemüse von lokalen Anbietern, deren Transportwege um einiges kürzer ausfallen. Die Lebensmittel sind in einem frischen Zustand erhältlich und unser verdientes Geld fließt in die Tasche der Anbieter, statt die der großen Konzernleiter, die noch nie in ihrem Leben einen Apfel gepflückt haben. Ein spannender Blickwinkel, oder ? Für mich auf jeden Fall ein Grund zum Umdenken. Mit Unverpackt-Läden bin ich selbst noch nicht so vertraut und könnte mich diesem Angebot mehr widmen. Vielleicht habt ihr damit ja schon mehr Erfahrung und wollt sie mit mir teilen? Ich freue mich auf jeden Fall auf einen Kommentar unter diesem Artikel. 


Im Prinzip geht es beim verpackungsfreien Einkaufen darum, dass wir unsere „Verpackung“ selbst mitbringen und ich mache das in Form meiner Obst- und Gemüsenetze von Pandoo. In dem Onlineshop habe ich schon einige Artikel gefunden, mit denen ich meinen Alltag nachhaltiger gestalten kann. Wie oben beschrieben ist nicht jeder wiederverwendbare Artikel auch wirklich nachhaltig. Es gibt Richtlinien und Standards, die eingehalten werden müssen. Mit den Netzen von Pandoo sind wir auf der sicheren Seite. 

Wie gestaltet ihr eure Einkäufe? Was regt euch zum Umdenken an? Welche Alternativen habt ihr schon für euch entdeckt?

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